Wahrnehmungsstörung

Wahrnehmungsstörungen bezeichnen eine Verarbeitungsstörung der weitergeleiteten Reize im zentralen Nervensystem (ZNS). Wahrgenommene Reize (Geräusche, Gesagtes, Gefühltes, etc.) werden über die Nervenbahnen bis ins Gehirn (Bestandteil des ZNS) geleitet und dort verarbeitet. Jedoch kann es aus unterschiedlichen Gründen sein, dass die Informationen fehlgeleitet oder fehlinterpretiert werden.

So zum Beispiel kann ein Mensch mit einer angeborenen wie auch erworbenen Taubheit nach der Behandlung dieser eventuell nicht alle Laute differenzieren, da er diese Erfahrung bisher nicht gemacht hat.

Wahrnehmungsstörungen haben nicht nur Auswirkungen auf den Körper, sondern erschweren oftmals das Leben Miteinander. So kann es zum sozialen Rückzug kommen, da die Betroffenen nicht (mehr) mit den Geräuschen oder Gerüchen aus der Umwelt umgehen können. Ebenso zeigen sich Einschränkungen im Kontaktverhalten eines Patienten selbst, da er zum Beispiel Entfernungen zu anderen Menschen falsch einschätzt, als Folge ziehen sich die Mitmenschen zurück.

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