Hirnhautentzündung

Die Hirnhautentzündung (Meningitis) ist eine Entzündung (-itis) der Hirn- und Rückenmarkshäute (Meningen). Sie wird vor allem durch Bakterien (besonders Meningokokken und Pneumokokken), aber auch durch Viren (ein Beispiel hierfür ist die FSME), Pilze und Parasiten verursacht. Eine Ersterkrankung wie Krebs oder Autoimmunerkrankungen können auch eine Meningitis verursachen, dies ist jedoch selten der Fall.

Zu Beginn der Hirnhautentzündung zeigen sich grippeähnliche Symptome, weshalb die Meningitis nicht immer sofort erkannt wird. Im weiteren Verlauf kommen Erbrechen, motorische Unruhe, Nackensteifigkeit und Teilnahmslosigkeit (Apathie) dazu.

Aufgrund verschiedener Impfprogramme sind die Anzahl der Hirnhautentzündungen durch das Bakterium Haemophilus influenzae in den westlichen Industrieländern deutlich zurückgegangen, jedoch besteht weiterhin, vor allem für Menschen unter zwanzig Jahre, die Gefahr an einer Meningokokken-Meningitis zu erkranken.

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