Aufmerksamkeitsstörung

Nach einem traumatischen Ereignis wie einem Schlaganfall (Apoplex) oder Schädel-Hirn-Trauma (SHT) kann die Aufmerksamkeit gestört sein. Betroffene haben dann Einschränkungen in den Basisfunktionen.
Diese sind die allgemeine Wachheit (Alertness), die die Aufmerksamkeit überhaupt aktiviert, die Daueraufmerksamkeit, die die Menschen dazu befähigt, unter Anstrengung längere Zeit die Aufmerksamkeit aufrechtzuhalten und die Fähigkeit, bei monotonen Situationen aufmerksam zu bleiben (Vigilanz).

Die Aufmerksamkeitsstörungen zeigen sich zum Beispiel durch eine mangelnde Konzentrationsfähigkeit. Die Betroffenen können sich kaum einer Aufgabe zuwenden, sondern lassen sich immer wieder durch vor allem äußere Einflüsse ablenken (mangelnde selektive Aufmerksamkeit). Ebenso kann es vorkommen, dass die Aufmerksamkeit nicht für eine längere Zeit aufrecht erhalten werden kann (mangelnde Daueraufmerksamkeit). Oder aber die Betroffenen schaffen es nicht, sich auf mehrere Aufgaben gleichzeitig zu konzentrieren (fehlende geteilte Aufmerksamkeit). In diesem Fall ist es Demjenigen zum Beispiel nicht möglich, eine Hose anzuziehen und dabei ein Gespräch zu führen oder zu zuhören.

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